Die Wiederentdeckung von Hanf

Wir wollen unseren herrlichen, gesunden und heilsamen Hanftee mit Jedem teilen. Aber unser Mission geht weit darüber hinaus – die Kraft von Hanf wieder zu entdecken.

Dutch Harvest Begründerin Esther Molenwijk setzte sich als Nachhaltigkeitsexpertin beharrlich für nachhaltige, lokale Rohstoffe, gegen den Klimawandel und für eine zunehmend vegetarische Ernährung ein. Immer öfter begegnete ihr Hanf als besonders nachhaltiger Rohstoff für Baumaterialien, Textilien und Lebensmittel. Dennoch schien das Wissen über diese Pflanze wenig verbreitet zu sein. Noch immer wurde Hanf in der Öffentlichkeit hauptsächlich mit Marihuana assoziiert. Sie bereiste wissenschaftliche Kongresse und besuchte Hanfbetriebe, stets angetrieben von der Frage: Wie können wir die Kraft von Hanf wieder für eine nachhaltige und gesunde Gesellschaft nutzen?

Als sie feststellte, dass die Blüten und Blätter von Nutzhanf noch nicht verwendet wurden, jedoch hervorragend geeignet waren für einen herrlichen und gesunden Tee, war die Idee schnell geboren: Hanftee als köstliche Wiederentdeckung dieser vielseitigen Pflanze.

Auf jeder Verpackung erzählen wir seitdem die Geschichte des Hanfs und tragen sie so mit jedem Paket Tee in die Welt.

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Hanf in der Geschichte

Hanf Geschichte Verwendung

Hanf zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und war in vielen Kulturen wichtiger Rohstoff. In Sibirien wurden bereits vor mehr als 5000 Jahren Textilien aus Hanf hergestellt. In der traditionellen chinesischen Medizin hatte Hanf wegen seiner natürlichen Heilkräfte schon vor Jahrhunderten einen festen Platz. Und nicht zuletzt wird Hanf als das Erdöl der industriellen Revolution beschreiben, dessen Aufstieg in den 1930er Jahren von der Kunststoffindustrie abrupt gestoppt wurde.

Geschichte des Hanfs in den Niederlanden

Hanf Schiffstau Segel Textilien

In den Niederlanden hatte der Hanf im 17. Jahrhunderts seine große Zeit. Für jedes Schiff der VOC (Flotte der niederländischen Handelshäuser) wurden damals ca. 50 – 100 Tonnen Hanf verarbeitet. Sowohl die starken Schiffstaue als auch die Segel bestanden aus Hanf. Leider waren die Verarbeitungsprozesse damals noch sehr arbeitsintensiv. Außerdem begannen Dampfmaschinen die Schifffahrt zu dominieren. Und so wurde der wertvolle Rohstoff im 18. Jahrhundert wieder fallen gelassen.

Hanfverbot in Amerika

Hanfbauer im Hanffeld

In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bahnte sich das erste Comeback für die Hanfpflanze an. Durch neue Maschinen konnten die Produktionsprozesse substantiell verbessert werden. Begeistert riefen die Tageszeitungen „the billion dollar crop“ aus. Doch eine starke Lobby aus führenden Köpfen der Textilindustrie und des Holzhandels stellte sich dem entgegen. Sie brachten den Hanf in Verruf, indem sie ihn mit den Marihuanazigaretten assoziierten, welche die farbigen Jazzmusiker rauchten. So gelang es ihnen den kostbaren Rohstoff als gefährliche Droge abzustempeln. Daraufhin wurde die industrielle Verarbeitung von Hanf verboten. Inzwischen wird deutlich zwischen Nutzhanf und Marihuanahanf unterschieden und so darf Nutzhanf in den meisten Ländern wieder angebaut werden.

Hanfhaus in Oude Pekela (Groningen)

2018 hat der Hanfbetrieb Dun Agro das erste echte Hanfhaus fertiggestellt. Sowohl das Dach als auch die Mauern, alles besteht aus Hanf. Klingt das nicht vielversprechend? Eine Siedlung gebaut aus einem regionalen Rohstoff, biologisch angebaut und verarbeitet? Nachhaltiger wohnen geht nicht! Und: das Haus ist – in dieser Region von besonderer Bedeutung – sogar erdbebensicher. Sieh dir hier an, wie ein Hanfhaus gebaut wird.

Kleidung aus Hanf hält länger

Hempje macht Hanfkleidung

Hanf wächst schneller als Baumwolle, ist frei von Schadstoffen und kann sogar in den kälteren Regionen Europas angebaut werden. Außerdem sind Stoffe aus Hanf extrem langlebig, wasserabsorbierend und hypo-allergen. Wäre es nicht fantastisch, wenn Hanf sich auch in der Textilindustrie durchsetzen könnte? Clarent Savi hat die Qualität von Hanf bereits entdeckt und in seiner Marke Hempje verarbeitet.

Viele gute Gründe für den Hanfanbau

  • Hanf kommt komplett ohne Pflanzenschutzmittel aus, denn er überwuchert einfach jedes Unkraut.
  • Gleichzeitig wird für den Anbau von Hanf kaum Wasser benötigt. Gelegentlich ein kleiner Regenschauer, das ist genug.
  • Außerdem wächst Hanf extrem schnell: Die Pflanzen können in 100 Tagen mehr als 3 Meter in die Höhe schießen.
  • Hanf nimmt zudem besonders viel CO2 pro Hektar auf.
  • Nicht zuletzt wurzelt die Pflanze ungewöhnlich tief und hilft so die Bodenstruktur zu verbessern.

Hanf-Kollektiv 

Hanf-Kollektiv Stiftung Logo

Eine so traditionsreiche Pflanze, die derart nachhaltig angebaut werden kann und gleichzeitig so vielfältig nutzbar ist, sollte uns in der heutigen Zeit Gold wert sein. Hanf kann und sollte ein Baustein sein auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Ökonomie, in der wir unsere natürlichen Rohstoffe besser, bewusster nutzen. In den Niederlanden gibt es zur Zeit zwei große Betriebe, die Hanf anbauen und verarbeiten. Allerdings sind die Möglichkeiten seiner Verwendung noch lange nicht ausgeschöpft. Darum wurde das Hanf-Kollektiv ins Leben gerufen: um das enorme Potenzial des Rohstoffs an die Öffentlichkeit zu bringen. Auch Dutch Harvest hat sich dieser Initiative angeschlossen. www.hempcollective.nl

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Nicht stoned, aber lecker

Und was stellt sich noch heraus: Hanf enthält einen besonderen Wirkstoff: CBD.

Werking CBD
Albert Dun und Esther Molenwijk im Hanffeld Dutch Harvest Dun Agro
Updates aus dem Hanffeld

Wie steht es derzeit um den Hanf? Mehr erfahren über die neusten Entwicklungen bei Dutch Harvest?

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Hanftee kaufen?

Dutch Harvest Hanftee wird in immer mehr Geschäften und Webshops angeboten.

Albert Dun und Esther Molenwijk im Hanffeld Dutch Harvest Dun Agro
Updates aus dem Hanffeld

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